Bahnrad
Bahnradfahren – Radsport auf der Radrennbahn
Bahnradfahren ist eine der traditionsreichsten Disziplinen des Radsports. Gefahren wird auf einer ovalen Radrennbahnmit stark überhöhten Kurven, die hohe Geschwindigkeiten und spannende Rennen ermöglicht. Die speziellen Bahnräder haben keinen Freilauf und keine Bremsen – die Fahrerinnen und Fahrer treten also ständig weiter und kontrollieren ihr Tempo ausschließlich über ihre Trittfrequenz und Renntaktik.
Auf der Bahn gibt es verschiedene Wettbewerbe, zum Beispiel Sprint, Punktefahren, Keirin oder Mannschaftsverfolgung. Dabei kommt es nicht nur auf Kraft und Schnelligkeit an, sondern auch auf taktisches Geschick und ein gutes Gefühl für das Fahren im Feld.
In Thüringen finden Bahnwettkämpfe vor allem auf der Radrennbahn Andreasried Erfurt und auf der Radrennbahn Gera statt. Beide Anlagen bieten unterschiedliche Bedingungen für Training, Nachwuchsarbeit und Wettkämpfe.
Bahnradfahren verbindet Geschwindigkeit, Technik und Teamgeist – und begeistert sowohl aktive Sportlerinnen und Sportler als auch Zuschauer durch seine Dynamik und Spannung.